Workshop Donnerstag, 30. März 2017

  Salon Monet
Transanale Irrigation bei nicht-neurogenen Krankheitsbildern
17:00 - 18:00 Uhr
WS 1
U. Papenkordt, Hamburg
   
Störungen der Darmfunktion, auftretend als Stuhlinkontinenz oder Obstipation, finden sich bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Angeborene oder erworbene Querschnittlähmung, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, anorektaler Malformation u.v.a. Indikationen haben häufig die Darmfunktionsstörung zur Folge.

Die transanale Irrigation stellt hier eine intelligente Weiterentwicklung des Einlaufes dar und ermöglicht es dem Betroffenen, die Stuhlentleerung selbstständig auf der Toilette ohne Hilfe einer Fremdperson durchzuführen. Anders als beim Einlauf löst das Wasser mit der Anwendung Entleerungsreflexe aus, und der Darm entleert sich auf natürlichem Wege.

Die transanale Irrigation ist ein nebenwirkungsfreies Verfahren, das außer Wasser keine weiteren Zusätze erfordert. Ein weiterer Vorteil für den Betroffenen besteht in der Schaffung einer sozial akzeptablen Stuhlentleerungszeit. Mit der transanalen Irrigation wurden bereits nach kurzer Anwendungszeit signifikante therapeutische Erfolge erzielt.

Inhalte des Workshops:
• Indikationen zur transanalen Irrigation
• Kontraindikationen zur Irrigation
• Besonderheiten bei der Durchführung bei nicht-neurogenen
   Krankheitsbildern
• Die Dokumentation der Irrigation im Rahmen der Abrechnung mit der
   Krankenkasse

Sie erhalten während des Workshops diverse begleitende Fachinformationsmaterialien.

 

Dieser Workshop wird durch die Firma Coloplast GmbH ausgerichtet.

Coloplast

 
MCN Medizinische Kongressorganisation Nürnberg AG